Fachprüfung: Grundlagen Multimedia (1) und (2)

Grundlagen der Multimedia-Anwendungen, Bildverarbeitung, Computergraphik (1, 2)
29.09.1999
   Hinweise:
  • Bitte tragen Sie (ggf. auf jedem separaten Blatt) Namen und Matrikel-Nr. ein.
  • Die nach jeder Frage eingeklammerte Zahl ist die bei dieser Frage maximal erreichbare Punktzahl.
  • Beachten Sie die in vielen Fragen enthaltenen Teilfragen!
  • Falls der Platz für die Beantwortung einer Frage nicht ausreichen sollte, verwenden Sie bitte die Rückseite.
  • Nutzen Sie im Falle von Unklarheiten hinsichtlich der Fragestellung die Möglichkeit zu Rückfragen!

  • – Prüfungsfragen zum ersten Teil der Veranstaltung (WS 98/99) –
    1. Beschreiben Sie das Prinzip der "Push"-Technologie im WWW. Worin besteht der grundsätzliche Unterschied zum herkömmlichen Verhalten im Umgang mit dem "Web"? (6)
    2.  
    3. Korrigieren Sie die Syntax-Fehler im folgenden HTML-Code und beschreiben Sie die zu erwartende Ausgabe bei fehlerfreiem Code. Wird der Titel sichtbar - wenn ja, wo? Worauf verweisen die Links? (18)
    4.       <HTML>
              <HEAD>
                <TITEL>Pr&uumlfung</TITLE>
              <HEAD>
              <BODY>
                <A href="/sub/Eine_Datei.htm">Ein Link</A>
                <UL>
                  <LI>ABC<br><A name="#hier">dort<\a></LI>
                  <LI><A HREf="#hier">da</A></LI>
                </UL>
                oder wo?
              </BODY>
            </HTML>
       
    5. Wozu dient der "goldene Schnitt"? Wie ist er definiert? (5)
    6.  
    7. Den Bezug zwischen den Information verschiedener MM-Objekte nennt man "Synchronisation". Erläutern Sie in diesem Zusammenhang die Begriffe "örtliche S.", "inhaltliche S." und "zeitliche S." (9)
    8.  
    9. Nennen Sie 3 verschiedene Schriftschnitte. Was ist ein "Font"? (5)
    10.  
    11. Beschreiben Sie das Farbmodell "HSV". Wodurch unterscheidet sich dieses Modell grundsätzlich von den alternativen Farbmodellen "RGB" und "CMY"? (11)
    12.  
    13. Wodurch unterscheiden sich die Video-Formate PAL und VGA? Wo werden sie jeweils verwendet? (8)
    14.  
    15. Beschreiben Sie das Pulscode-Modulations-Verfahren (PCM) zur Audio-Digitalisierung. Worauf ist hinsichtlich der Abtastrate im Verhältnis zur Signalfrequenz zu achten? (10)
    16.  
    17. Nennen Sie die gebräuchlichen Methoden der Positionsortung (Tracking) in virtuellen Umgebungen. Beschreiben Sie eine davon genauer. (8)
    18.  
    19.  Beschreiben Sie kurz die Funktionsweise des Gaußfilter-Algorithmus' zur Glättung von Bilddaten. (8)
    20.  
    21. Beschreiben Sie eine Hypermedia-Anwendung aus dem Handels-Umfeld (E-Commerce) im Hinblick auf Anbieter, Zielgruppe,

    22. Verbreitung, Motivation und Umsetzung. (12)
    Punkte Teil 1           / 100 

    – Prüfungsfragen zum zweiten Teil der Veranstaltung (SS 99) –
    1. Welches sind die beiden gebräuchlichsten Datenübertragungsprotokolle im Internet? Wodurch unterscheiden sie sich prinzipiell bzw. hinsichtlich der Möglichkeiten zur Fehlerkorrektur? Für welche Typen von Datenströmen werden sie daher jeweils i.d.R. eingesetzt? (12)
    2.  
    3. Erläutern Sie den dezentralen Aspekt der Internet-Struktur, speziell im Hinblick auf Transportwege. Was bedeutet in diesem Zusammenhang der Begriff "paketorientiert"? Wie ist ein solches Paket grundsätzlich aufgebaut? Warum verwendet das Internet paketorientierte Protokolle? (10)
    4.  
    5. Beschreiben Sie das Prinzip der Differentiellen Pulscode-Modulation (DPCM). Wodurch wird gegenüber der einfachen PCM Speicherplatz eingespart? Geht dadurch Information verloren? Ist es prinzipiell möglich, unter bestimmten Voraussetzungen zur Codierung eines Standbildes diesen Ersparnis-Effekt umzukehren? Begründen Sie Ihre Entscheidung. (10)
    6.  
    7. Warum werden JPEG und MPEG als "hybride Codierungsverfahren" bezeichnet? (5)
    8.  
    9. Wie setzt sich ein JPEG-Macroblock zusammen? (6)
    10.  
    11. MPEG-Codierung eines Filmausschnitts erzeugt folgende Bildsequenz:

    12. 1 2 3 4 5 6 7
      I B P B B B I
      In welcher Reihenfolge müssen die Bilder in den Datenstrom eingespeist werden, um optimale Rekonstruktionsgeschwindigkeit auf Empfängerseite zu ermöglichen? Welche Bilder lassen sich noch rekonstruieren, wenn (a) Frame Nr. 1 verlorengeht, welche (b) beim Verlust von Frame Nr. 7 und welche (c) ohne Nr. 3? (9)  
    13. Welche Dateien müssen Sie in welcher Reihenfolge erzeugen und was müssen diese mindestens enthalten (kein Code-Beispiel), um ein lauffähiges Java-Applet zu erzeugen und zu betrachten? Welche Hilfsmittel (Typ) benötigen Sie für die einzelnen Schritte (vorausgesetzt, dass Sie über kein WYSIWYG-Tool verfügen)? Welche Namensabhängigkeiten müssen Sie dabei berücksichtigen? (14)
    14.  
    15. Welchen zusätzlichen Fähigkeiten haben Java-Anwendungsprogramme gegenüber Applets? Woran können Sie mit einem schnellen Blick auf den Quellcode erkennen, ob es sich (höchstwahrscheinlich) um ein Applet oder eine Applikation handelt? (8)
    16.  
    17. Vergleichen Sie den Macromedia Director mit MS PowerPoint. Zeigen Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf. (max. 7)
    18.  
    19. Was müssen Sie tun, um das Urheberrecht an einem von Ihnen erstellten Multimedia-Dokument zu sichern? Unter welchen Umständen können Sie Ihr Urheberrecht abtreten? In welchem Zusammenhang steht das Vervielfältigungsrecht zum Urheberrecht? (7)
    20.  
    21. Was unterscheidet OpenGL grundsätzlich von seinem Vorgänger IRIS GL? Wozu wird es verwendet? (7)
    22.  
    23. Für welche Anwendung wurde der Standard H.261 entwickelt? (5)
    24.  
    Punkte Teil 2           / 100 

    Viel Erfolg!
     
    Punkte Teil 1           / 100 
    Punkte Teil 2           / 100 
    Punkte gesamt           / 200 


    Teil 1 100 Punkte
    Teil 2 100 Punkte
    Summe 200 Punkte (max.)
     
    >= 175 P.   1.0  bestanden
    >= 155 P.   1.3 
    >= 140 P.   1.7 
    >= 130 P.   2.0 
    >= 125 P.   2.3 
    >= 120 P.   2.7 
    >= 115 P.   3.0 
    >= 110 P.   3.3 
    >= 105 P.   3.7 
    >= 100 P.   4.0 
    < 100 P.   5  nicht bestanden