FH Bonn-Rhein-Sieg

Fachprüfung: Hypermedia- und Multimedia-Systeme

Hypermedia- und Multimedia-Systeme
03.07.2000


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(bitte in Blockschrift)
 
Matrikelnummer                                                                                                  
  
Datum  
 
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Hinweise:


I.  Prüfungsfragen zu den Veranstaltungen  im SS 1999 (HMS-1)
  1. Wie unterscheiden sich Mittelwert-, Gauß- und Medianfilter zur Bildbearbeitung in Vorgehensweise und Ergebnis?

  2. Welchen neuen Wert (bis zu 3 Dezimalstellen) erhält jeweils der zentrale Punkt der folgenden 3x3 Matrix?
    7  3  4
    4  6
    2  2  2
    (12)
  3. Welche Aussagen über eine Bitmap-Grafik lassen sich aus einer Co-Occurrence-Matrix (Häufigkeit von Nachbarschafts-Wert-Kombinationen) ableiten?

  4. Wie äußern sich (a) große einfarbige Flächen, (b) scharfe Kanten, (c) Rauschen in der grafischen Auftragung (Beschreibung oder Zeichnung)?
    (9)  
  5. Warum eignen sich unscharfe Mengen (fuzzy sets) besonders für spezielle Anwendungen der Bildsegmentierung? (3)
  6.  
  7. Beschreiben Sie drei grundsätzlich unterschiedliche Verfahren, die in gebräuchlichen Programmen zur Pixel-Bildbearbeitung (z.B. GIMP, Photoshop, etc.) für die Auswahl bestimmter Bildbereiche zur Verfügung stehen. (9)
  8.  
  9. Welche Bestandteile einer (optional offenen) polygon-basierten Freiform-Fläche im 3D-Raum müssen in einer 3D-Objektdatei unbedingt repräsentiert sein, um deren sichtbare Darstellung zu ermöglichen (beim Fehlen von Default-Einstellungen des Anzeigeprogramms)? (6)
  10.  
  11. Vergleichen Sie das Objekt-orientierte Konzept moderner Autoren-Software für interaktive Multimedia-Dokumente (wie z.B. Macromedia Director) mit dem von OO-Programmiersprachen (wie z.B. Java oder C++).  (6)
  12.  
  13. Wie können Hyperlinks und Verzweigungen im GUI eines Autoren-Programms für interaktive Multimedia-Dokumente sinnvoll repräsentiert werden? - Beschreiben Sie einen bekannten (oder einen selbst-entworfenen) Ansatz und diskutieren Sie ihn unter Software-ergonomischen Gesichtspunkten. (max. 15)
  14.  
  15. Welche Dateien müssen Sie in welcher Reihenfolge erzeugen und was müssen diese mindestens enthalten (kein Code-Beispiel), um ein lauffähiges Java-Applet mit grafischer Ausgabe zu erzeugen und zu betrachten? Welche Hilfsmittel (Typ) benötigen Sie für die einzelnen Schritte (vorausgesetzt, dass Sie über kein WYSIWYG-Tool verfügen)? Welche Namensabhängigkeiten müssen Sie dabei berücksichtigen? (15)
  16.  
  17. Welchen Einschränkungen unterliegen Java-Applets gegenüber Anwendungsprogrammen?

  18. (max. 10)  
  19. Erläutern Sie die Java-Eigenschaft des "Multithreading". - Definieren Sie den Begriff "Thread". - Welche Zustände kann ein Thread im Laufe seiner Existenz einnehmen? - Worauf muss beim Multithreading besonders geachtet werden? (9)
  20.  
  21. Beschreiben Sie kurz die Hierarchie der Java-Swing Komponenten und nennen Sie je ein Beispiel (6)


Punkte Teil 1           / 100 


II.  Prüfungsfragen zu den Veranstaltungen im SS 2000 (HMS-2)

  1. Beschreiben Sie kurz das Konzept, welches dem HTML-DOM (Dokumenten-Objekt-Modell) zugrunde liegt. Gehen Sie besonders auf dessen Bedeutung für dynamische Erweiterungen ein. (9)
  2.  
  3. Beschreiben Sie zwei Möglichkeiten, eine bestimmte Inline-Grafik über DHTML so zu adressieren, dass z.B. um die zu ladende Datei ausgetauscht werden könnte. Geben Sie je ein Beispiel für diese Adressierung in JavaScript (nur Adresse, nicht JScript-Code!) (10)
  4.  
  5. Auf welchen vier Ebenen können Stilvorgaben für die Darstellung von HTML-Inhalten vermittelt werden? Erläutern Sie auch das Grundkonzept des "Kaskadierens" von "Cascading Style Sheets" (CSS). (6)
  6.  
  7. Diskutieren Sie Vor- und Nachteile von Remote Scripting im Allgemeinen und ASP im Speziellen (max. 8)
  8.  
  9. Welche zwei Ereignisse können zur Beendigung einer ASP-"Session" führen? (4)
  10.  
  11. Welche Voraussetungen müssen für ein "wohlgestaltetes" (wellformed) XML-Dokument erfüllt sein, welche für ein  "gültiges" (valid)? (9)
  12.  
  13. Formulieren Sie eine XML-DTD für den HTML-Tag <UL> (mit dem Attribut "type" für die Aufzählungszeichen "circle", "square" oder "disc", wobei "circle" als default-Wert festgelegt wird). Berücksichtigen Sie auch den in die <UL>-Umgebung einschließbaren Tag <LI> (8)
  14.  
  15. Füllen Sie einen XML-Tag namens "beispiel" so mit Text, dass er folgende Definition in der zugehörigen DTD nutzt:

  16. <!ENTITY % abc "def">
    und schreiben Sie die entsprechende Ausgabezeile. (6)  
  17.  Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen in XML strukturierten Inhalt lesbar darstellen zu können? - Gehen Sie dabei genauer auf die Fähigkeiten aktueller Browser ein.  (7)
  18.  
  19. Reformulieren Sie den folgenden HTML-Code in XHTML. (Auf die einleitende Zeile

  20. <!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "DTD/xhtml1-transitional.dtd" >
    können Sie dabei verzichten.) (8)  
  21. Sie werden beauftragt, die Web-Präsenz einer mittelständischen Buchhandlung zu überarbeiten.Welche Kriterien sind für Analyse und ggf. Änderungsvorschläge maßgebend? (max. 10)
  22.  
  23. Welche Software-Hilfsmittel würden Sie bei freier Wahlmöglichkeit zur völligen Neugestaltung einer umfangreichen Web-Präsentation einsetzen, welche für weitere Pflege zur Anschaffung empfehlen? - Begründen Sie Ihre Entscheidung im Vergleich zu alternativen Möglichkeiten.  (15)


Punkte Teil 2           / 100 



 
 

Viel Erfolg!
 
 
Punkte Teil 1                    
Punkte Teil 2                     
Punkte gesamt                     
Note