Grundlagen der Multimedia-Anwendungen, Bildverarbeitung, Computergraphik (1, 2)
21.09.1998

Hinweise

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  •  

    Prüfungsfragen zum ersten Teil der Veranstaltung (WS 97/98)
     
    1. Definieren und unterscheiden Sie die Begriffe "Multimedia" und "Hypermedia" (3)
    2.  
    3. Welche besonderen Eigenarten des jeweiligen Mediums sind bei der Gestaltung einer Multimedia-CD-ROM bzw. einer WWW-Site zu berücksichtigen? (4)
    4.  
    5. Welche Anforderungen werden an Multimedia-Datenbanken gestellt? Gehen Sie dabei besonders auf die Begriffe der "Echtzeitfähigkeit" und "Synchronisation" ein. (9)
    6.  
    7. Definieren Sie den grundsätzlichen Unterschied zwischen der Rezeption von herkömmlichen Textinformationen und Hypertext-Dokumenten. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus für die Übersichtlichkeit detailreicher Informationen bei geeigneter Nutzung neuer Konzepte?  (5)
    8.  
    9. Nennen und beschreiben Sie (kurz) verschiedene Formate zur digitalen Kodierung von dynamischen Medien (6)
    10.  
    11. Nennen und charakterisieren Sie kurz einige Dienste im Internet (8)
    12.  
    13. Worin bestehen die zwei grundsätzlichen Aufgaben eines Web-Browsers? (2)
    14.  
    15. Beschreiben Sie den Aufbau einer URL. (4)
    16.  
    17. Schreiben Sie eine vollständige HTML-Datei, die den - für gängige Browser erkennbaren - Titel "HelloWorld" trägt, den Text "
    18. Hallo Welt!
      Ich bin's
      " ausgibt und mit dem Wort "Welt" einen Hyperlink zu der im lokalen Unterverzeichnis "Sub" abgelegten Datei "world.html" verbindet.
      Darunter soll die im aktuellen Verzeichnis vorliegende Graphik "globe.gif" dargestellt werden. (10) <HTML>
      <HEAD><TITLE>HelloWorld</TITLE></HEAD>
      <BODY>
      Hallo <A HREF="Sub/world.html">Welt</A>!
      <BR>Ich bin's
      <P>
      <IMG SRC="globe.gif">
      </P>
      </BODY>
      </HTML>
         
    19. Erläutern Sie das Prinzip sensitiver Graphiken. Unterstützen Sie Ihre Ausführungen ggf. durch eine Zeichnung. (5)
    20.  
    21. Wie kommt additive bzw. subtraktive Farbmischung zustande? Nennen Sie je ein Anwendungsbeispiel. Welche Farbmodelle (Grundfarben) liegen den gängigen Verfahren dieser Mischmethoden zugrunde? Wie hängen die beiden unterschiedlichen Modelle zusammen? (9)
    22.      
    23. Unterscheiden Sie Vektor- und Bitmap-Graphiken. Stellen Sie Stärken und Schwächen beider Konzepte einander gegenüber. (10)
    24.      
    25. Beschreiben Sie ein immersives System zur Erzeugung von "Virtueller Realität". Grenzen Sie das von Ihnen gewählte System von Desktop-VR und Augmented Reality ab und positionieren Sie es in Relation zu diesen. (9)
    26.  
    27. Zählen Sie Möglichkeiten auf, verschiedene Medienobjekte in den Rechner zu importieren. Wie erfolgt grundsätzlich (ganz knapp!) die Konvertierung analoger in digitale Darstellung? (6)
    28.  
    29. Beschreiben Sie eine Hypermedia-Anwendung aus dem wissenschaftlich-technischen Umfeld im Hinblick auf Anbieter, Zielgruppe, Verbreitung, Motivation und Umsetzung. (10)
    30.  


      Prüfungsfragen zum zweiten Teil der Veranstaltung (SS 98)
       
       
    31. Vergleichen Sie die wesentlichen Vor- und Nachteile der zeitlich versetzten Bearbeitung heruntergeladener Multimedia-Dokumente gegenüber Echtzeit-Übertragung (5)
    32.  
    33. Unterscheiden Sie Unicast-, Multicast- (2 Typen) und Broadcast-Kommunikationsbeziehungen und nennen Sie Beispiele (8)
    34.  
    35. Was ist der MBone? Beschreiben Sie das zugrundeliegende Funktionsprinzip. (5)
    36.  
    37. Beschreiben Sie zwei Strategien (ARQ, FEC) zur Korrektur von Bitfehlern bei der Datenübertragung. (10)
    38.  
    39. Erläutern Sie den Begriff "Dienstqualität" (Quality of Service, QoS) bei der Übertragung multimedialer Daten. Nennen Sie ein Beispiel für ein Protokoll, das QoS berücksichtigt. (5)
    40.  
    41. Benennen und beschreiben Sie die im Internet gebräuchliche Dienstqualität. Wie wird mit Paketverlusten umgegangen? (6)
    42. oder (SP):  
    43. Welche Protokolle liegen der Datenübertragung von allgemeinen bzw. Echtzeit-Datenströmen im Internet zugrunde? Worin besteht der grundsätzliche Unterschied zwischen den beiden Protokollen? (4)
    44.  
    45. Was ist RTP? - In welcher Beziehung steht es zu den o.g. Protokollen im Internet? (5)
    46.  
    47. Beschreiben Sie (ausführlich) die wesentlichen Charakteristika der Digitalisierung und Komprimierung eines analogen Audio-Signals. Nennen Sie Beispiele für verlustfreie und verlustbehaftete Kompressionsmethoden. (12)
    48.  
    49. Zeigen Sie die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Digitalisierung und Komprimierung von analogen Videodaten gegenüber den Audio-Verfahren auf. (8)
    50.  
    51.  Nennen Sie die drei wesentlichen Schritte bei der Bildkompression im JPEG-Format.  (3)
      1. Zerlegung in 8x8-Blöcke (1)
      2. DCT + Quantisierung der Koeffizienten (1)
      3. Entropiekodierung (1)
       
    52. Welche drei Typen zur Kodierung von Einzelbildern (Frames) gibt es im MPEG-1 Format?In welcher Beziehung stehen sie zueinander? (8)
    53.  
    54.  In welchem Verhältnis stehen die Kompressionsraten der MPEG-1 Frame-Typen zueinander? (2)
    55.  
    56. Was ist H.261? Wofür wird es hauptsächlich genutzt? (4)
    57.  
    58. Nennen Sie einen ITU-Standard für Internet-Telefonie. (2)
    59.  
    60. Welche Eigenschaften der aktuellen Tarif-Praxis für das Internet stehen der Tendenz zu dessen Kommerzialisierung im Wege? Beschreiben Sie einen Ansatz zur Lösung dieses Problems ohne grundlegende technische Veränderungen. (5)
    61.  
    62. Beschreiben Sie den Programmablauf einer der im Praktikum bearbeiteten Teilkomponenten des Streamingszenarios. (8)
     
      Viel Erfolg!

       


      Teil 1 100 Punkte
      Teil 2 100 Punkte
      Summe 200 Punkte (max.)
       
      > 180 P.   1.0  bestanden
      > 170 P.   1.3 
      > 165 P.   1.7 
      > 155 P.   2.0 
      > 145 P.   2.3 
      > 140 P.   2.7 
      > 130 P.   3.0 
      > 120 P.   3.3 
      > 110 P.   3.7 
      > 100 P.   4.0 
      < 100 P.   5  nicht bestanden