Fachprüfung: Grundlagen Multimedia (1) und (2)

Grundlagen der Multimedia-Anwendungen, Bildverarbeitung, Computergraphik (1, 2)
30.06.1999
 
 Hinweise:
  • Bitte tragen Sie (ggf. auf jedem separaten Blatt) Namen und Matrikel-Nr. ein.
  • Die nach jeder Frage eingeklammerte Zahl ist die bei dieser Frage maximal erreichbare Punktzahl.
  • Falls der Platz für die Beantwortung einer Frage nicht ausreichen sollte, verwenden Sie bitte die Rückseite.
  • Nutzen Sie im Falle von Unklarheiten hinsichtlich der Fragestellung die Möglichkeit zu Rückfragen!

  • – Prüfungsfragen zum ersten Teil der Veranstaltung (WS 98/99) –
    1. Unterscheiden Sie Hosts und Server im Internet. Wieviele Hosts und Sites gibt es derzeit ungefähr?

    2. (4)  
    3. Was sind Cookies im WWW? - Wozu dienen sie?

    4. (5)  
    5. Korrigieren Sie die Syntax-Fehler im folgenden HTML-Code und beschreiben Sie die zu erwartende Ausgabe bei fehlerfreiem Code. Worauf verweist der Link? (12)
    6.       <HTML>
              <TITLe></TITLE>
              <BODY>
                <A href=/local/Diese Datei.htm#heading2>Ein Link
                <OL>
                  <LI>ABC<br>def<\LI>
                  <LI>GHI<\LI>
                </OL>
      
              </BODY>
            </HTML>
       
    7. Erläutern Sie das Prinzip der Cascading Style Sheets (CSS). Wozu sind diese nützlich?

    8. (9)  
    9. Unterscheiden Sie Proportional- und Festformat-Schriften. Nennen Sie je ein Beispiel.

    10. (4)  
    11. Welcher grundlegende Unterschied besteht zwischen dem TIFF- und dem JPEG-Format zur Standbildkompression?

    12. (4)  
    13. Welche Randbedingungen des menschlichen Sehapparates sind für die Bilddarstellung im Computer von Bedeutung? Beschreiben Sie qualitativ die sich daraus ergebenden Konsequenzen für digitale optische Systeme.

    14. (max. 12 - je 1+2) Sonderpunkt: falls einzelne Systeme ungenannt:  Darstellung nur innerhalb der Wahrnehmungsgrenzen sinnvoll (+)
       
       
    15. Erläutern Sie die Beziehung zwischen den Farbmodellen "RGB" und "CMY". Warum wird dem "CMY"-Modell oft noch eine Komponente "K" hinzugefügt?

    16. (max. 11)  
    17. Erläutern und begründen Sie das Abtast-Theorem von Shannon (bzw. Nyquist) zur Digitalisierung wellenförmiger Signale. Unterstützen Sie Ihre Argumentation nötigenfalls durch eine Skizze.

    18. (9)  
    19. Welche drei menschlichen Sinne werden in den meisten VR-Systemen angesprochen? Nennen Sie je ein Beispiel, wie dabei der Eindruck von Räumlichkeit erzeugt wird.

    20. (6)  
    21. Was versteht man unter der "Segmentierung" von Bildern? Nennen und beschreiben Sie kurz zwei gängige Verfahren.

    22. (8)  
    23. Nennen Sie einen Filter-Algorithmus zur Glättung von Bilddaten und beschreiben Sie kurz dessen Funktionsweise.

    24. (4)  
    25. Diskutieren Sie ergonomische Aspekte von Hard- und Software-Design im Hinblick auf Gesundheit, Anwender-Freundlichkeit und Entwickler-Freundlichkeit.

    26. (12)
    Punkte Teil 1           / 100 

    – Prüfungsfragen zum zweiten Teil der Veranstaltung (SS 99) –
    1. Welche Typen von Dienstqualitäten sind bei der Übertragung von Echtzeit-Datenströmen von Bedeutung?

    2. (8)  
    3. Aus welchen Komponenten setzt sich die Puls-Code Modulation (PCM) zusammen? Wodurch entstehen dabei Datenverluste?

    4. (8)  
    5. Beschreiben Sie das Prinzip der Huffman-Codierung (ggf. anhand eines Beispiels). Worauf beruht dabei grundsätzlich die Datenreduktion?

    6. (8)  
    7. Nennen Sie je ein Beispiel für Entropiecodierung, Quellencodierung und hybride Codierung.

    8. (3)  
    9. Was geschieht bei der Farbraumkonvertierung zu Beginn der JPEG-Bildkompression? Worin besteht der Vorteil des geänderten Farbraums?

    10. (9)  
    11. Welche vier Kompressionsverfahren finden bei JPEG in welcher Reihenfolge Anwendung?

    12. (9)  
    13. Beschreiben Sie die Hierarchie der syntaktischen Elemente eines MPEG-Bildstroms.

    14. (7)  
    15. Welche Frame-Typen können bei MPEG in einer Group-of-Pictures (GOP) mit welcher Häufigkeit vorkommen?

    16. (13)  
    17. Wo befindet sich die "Java Virtual Machine" für Java-Programme und Java-Applets?

    18. (max. 4)  
    19. Welches Input-Format benötigt die Java Virtual Machine?

    20. (3)  
    21. Wo müssen sich in Java per "import" eingebundene Klassen befinden?

    22. (4)  
    23. Wo müssen sich in Java direkt per Aufruf eingebundene Klassen befinden?

    24. (3)  
    25. Welchen Einschränkungen unterliegen Java-Applets gegenüber Anwendungsprogrammen?

    26. (max. 3)  
    27. Welche zwei Klassen muß ein Java-Applet importieren, das eine graphische Ausgabe im Browser-Fenster erzeugen soll?

    28. (4)  
    29. Was sind "Darsteller" und "Sprites" beim Macromedia Director?

    30. (4)  
    31. Was ist OpenGL?

    32. (4)  
    33. Was wird im Format "MP3" codiert? Wie lautet die korrekte Bezeichnung dieses Datenformats?

    34. (3)  
    35. Wozu dienen sichtbare und unsichtbare digitale Wasserzeichen?

    36. (3)
    Punkte Teil 2           / 100 

    Viel Erfolg!
     
    Punkte Teil 1           / 100 
    Punkte Teil 2           / 100 
    Punkte gesamt           / 200 


    Teil 1 100 Punkte
    Teil 2 100 Punkte
    Summe 200 Punkte (max.)
     
    >= 180 P.   1.0  bestanden
    >= 170 P.   1.3 
    >= 165 P.   1.7 
    >= 155 P.   2.0 
    >= 145 P.   2.3 
    >= 140 P.   2.7 
    >= 130 P.   3.0 
    >= 120 P.   3.3 
    >= 110 P.   3.7 
    >= 100 P.   4.0 
    < 100 P.   5  nicht bestanden